Ich möchte Euch ein paar Einblicke geben, was sonst noch so im Staatsarchiv Luzern läuft.
Letzhin wurde mir gezeigt, wie die Restauratoren arbeiten. Ein altes durch Wasser beschädigtes Buch wird hier wiederhergestellt.
Wie in einem chirurgische Eingriff werden die einzelnen Seiten minuziös mit dem Skalpell voneinander gelöst. Der Schimmelpilz hat seine Myzelien quer durch den ganzen Band getrieben.
So sieht eine herausgelöste Doppelseite aus. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die fehlenden Papierstellen mit Hilfe eines Papierfaserbades neu angesetzt. Die Tinte ist wasserbeständig, und die Schrift wird daher keinen Schaden nehmen.
In einigen Wochen wird an dieser Stelle wieder ein Buch liegen, das zwar alt aussieht und dennoch wie neu ist. Quite fascinating!
hallo Stephan
toll, wie die das machen, habe ich auch schon zuschauen dürfen! Da Du uns mit so interessanten Infos samt Bildern versorgst eine Frage: hast Du auch erfahren, wie Papyrus restauriert wird? Das würde mich auch wundernehmen und habe ich noch nie gesehen.
liebe Grüsse!
Hallo Nicole
Ich fragte bei unseren Restauratoren betreffs Papyrus nach. Da im Staatsarchiv Luzern keine Archivalien aus Papyrus lagern, mussten sie auch noch nie solchige restaurieren, und konnten mir nicht sagen, welche Massnahmen ergriffen werden müssten, um alte ägyptische Liebesbriefe wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen…
Als Luzerner Fasnächtler hab ich mit grossem Vergnügen Dein Fasnachtseintrag gelesen. Höchst amusant!
Lieber Gruss
Steph
Hoi Nicole
Ich habe unsere Restaurateurin gefragt in Sachen Papyrus. Die Studienrichtung, die auch meistens in den Archiven dann arbeiten üben an einem, zwei Papyrusobjekten rum. Das reicht aber nicht um sich als Papyrusguru schimpfen zu können. Sie meinte, dass man am besten Informationen im ägyptischen Museum in Basel Auskünfte bekommen könnte.
Gruss,
Martin